TCM, Akupunktur, Ausbildung, traditionelle chinesische Medizin, Schmerztherapie, Düsseldorf
     



 

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Was ist Akupunktur


Die chinesische Heilkunde geht davon aus, dass jede Form von Leben zwei Aspekte von Lebensenergie in sich trägt. Sie bezeichnet diese Aspekte als Yin und Yang. Yin und Yang ergänzen einander und ziehen einander an. Eines kann ohne das andere nicht existieren. Das traditionelle Yin-Yang-Symhol zeigt, dass es sich nicht um Gegensätze im Sinne des europäischen Denkens handelt, denn jeder Aspekt trägt auch einen Teil des jeweils anderen in sich.

Spätestens seit wir wissen, welche Risiken der allzu sorglose Griff zu Schmerz-, Schlaf- oder Abführtabletten in sich birgt, wächst der Wunsch, Krankheiten und Unpässlichkeiten wieder mit natürlichen Methoden zu behandeln. Einen besonderen Stellenwert nehmen dabei Techniken ein, die auf Kenntnissen über das körpereigene Energiesystem aufbauen. Sie stammen vor allem aus der traditionellen asiatischen Heilkunde. Berühmtestes Beispiel ist die Akupunktur, die sich mittlerweile auch in der Schulmedizin einen festen Platz erobert hat.

Die chinesische Energielehre lieferte auch die theoretische Grundlage für ein Behandlungssystem die Akutpunktur.
Der Name Akutpunktur bezeichnet die völlig neue Methode, Akupunkturpunkte miteinander in Kontakt zu bringen und dadurch die Körperenergie günstig zu beeinflussen.

Die heutige Lebensweise vieler Menschen bringt den Energiehaushalt leicht aus dem Gleichgewicht. Die Störungen machen sich dann in Muskelverspannungen, Schmerzen, nervösen Beschwerden und vielen anderen Zivilisationskrankheiten bemerkbar.

Ziel der Akutpunktur-Behandlung ist die Harmonisierung des Energieflusses in unserem Körper. Damit ist weit mehr gemeint, als etwa das überstrapazierte Wort "Entspannung" verspricht. Entspannung finden wir auch in einem heißen Wannenbad, das unserem Körper überschüssige Energie entzieht. Akutpunktur führt die Energie nicht ab, sondern leitet sie dorthin, wo sie fehlt.
Gesundheit und körperlich-seelisches Wohlbefinden werden damit positiv beeinflusst.



Yin und Yang


Die chinesische Heilkunde geht davon aus, dass jede Form von Leben zwei Aspekte von Lebensenergie in sich trägt. Sie bezeichnet diese Aspekte als Yin und Yang. Yin und Yang ergänzen einander und ziehen einander an. Eines kann ohne das andere nicht existieren. Das traditionelle Yin-Yang-Symhol zeigt, dass es sich nicht um Gegensätze im Sinne des europäischen Denkens handelt, denn jeder Aspekt trägt auch einen Teil des jeweils anderen in sich.

Die Chinesen bezeichnen alles Weibliche als Yin und alles Männliche als Yang. Jeder Mensch verfügt über beide Aspekte in unterschiedlichen Anteilen. Yin ist kalt, dunkel, passiv, versteckt. Yang ist warm, hell, aktiv und erscheint eher an der Oberfläche. Erde und Mond werden als Yin bezeichnet, Himmel und Sonne als Yang. Wasser ist Yin, Feuer ist Yang.

Die Energien unserer Körperorgane lassen sich ebenfalls in das Yin-Yang-Schema einordnen. Die Meridiane von Blase, Gallenblase, Magen, Dünndarm, Dickdarm und Dreifachem Ehrwärmer gelten als Yang. Sie korrespondieren mit Organen, die Nahrung und Sekrete sammeln und transportieren. Diese Organe stehen mit der Außenwelt in Verbindung. Sie arbeiten nicht konstant und können sowohl voll als auch leer sein.

Die Meridiane von Nieren, Leber, Milz, Herz, Kreislauf und Lungen sind Yin. Sie korrespondieren mit Organen, die konstant arbeiten und eher eine interne Körperfunktion ausüben. Der Gouverneursmeridian koordiniert den Energiefluss aller Yang-Meridiane, der Konzeptionsmeridian den aller Yin-Meridiane.


Und hier noch einige Hinweise:

  • Die Akupunktur ist eine Therapieform und keine Fachrichtung.

  • Die Akupunktur hilft bei Störungen und nicht bei Zerstörtem.


  • Die Akupunktur bekämpft Ursachen und nicht Symptome.


  • Durch die Akupunktur können gleichzeitig mehrere Organe behandelt werden.

  • Der Reiz wird vom Organ aufgenommen. Das Organ bestimmt die Dosis, nicht aber der Behandler.


  • Der Behandler kann infolgedessen das Organ nicht manipulieren.

  • Vorsicht: Durch das Einspritzen der Akupunkturpunkte mit Medikamenten kann es zu Blockaden kommen.

  • Patienten, die vor einen Operation stehen, bekommen vorher einige geeignete Akupunkturbehandlungen, haben dadurch in der Folgezeit mindestens 50% weniger Schmerzen, Komplikationen und eine schnellere Heilung. Hierdurch verkürzt sich wesentlich der Aufenhalt in der Klinik.


  • Vor jeder Behandlung und bei einen gleichem Patienten muss der Therapeut eine neue Diagnose erstellen.


  • Der Behandler, der eine seriöse Ausbildung nachweisen kann, benutzt NUR WENIGE Punkte und hat dadurch bessere, schnellere und dauerhafte Erfolge. Voraussetzung ist eine exakte Diagnose.


  • Die Akupunkturpunkte können gereizt werden durch mehrere Methoden wie z,B. Nadel, Laser, Moxa, Schröpfköpfe, Strom, Magnet, Kneifen, Drücken etc.


  • Der westliche Mensch reagiert mit weniger Reiz besser im Gegensatz zum Östlichen.


  • Die Akupunktur hat keine Nebenwirkungen und ist deshalb besonders geeignet in Kombination mit anderen Therapieformen.

  • Bei Schwangeren sind in der Akupunktur besondere Gesichtspunkte zu beachten.


  • Menstruationsprobleme können grundsätzlich vor, während und noch Eintritt behandelt werden.


  • Zur Gewichtsreduzierung und gegen Rauchen ist Akupunktur nicht geeignet!
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Quelle(n) und weitere Informationen:
"The Outline of CHINESE ACUPUNCTURE" The Academy of traditional Chinese Medicine Foreign Language Press - Peking 1975 "ESSENTIALS OF CINESE ACUPUNCTURE" Foreign Language Press 24 Baiwanzhuang Road, Beiging, China 1980 Ernst Busse / Paul Busse "AKUPUNKTUR - Fibel" Die Praxis der chinesischen Akupunkturlehre Richard Pflaum Verlag München "ZHEN JIU" Akupunktur und Moxibution Richard Pflaum Verlag München 1968 "SCALP-NEEDLING TEHRAPY" Edited and Translated by P.S.Yau Medicine & Health Publishing Co. "Quintessenz der Chinesischen Akupunktur und Moxibution" ISBN: 3927344001